Im Bereich des Arbeitsrechts beraten und vertreten wir regelmäßig sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Dies ermöglicht eine interessengerechte Betreuung, die nicht von starren Ansichten und Vorgehensweisen sondern von innovativen und effizienten Lösungen geprägt wird.

Keiner Partei ist daran gelegen, arbeitsrechtliche Streitigkeiten um jeden Preis vor Gericht auszutragen. Oft lassen sich befriedigendere Ergebnisse durch eine vorgerichtliche Korrespondenz erzielen. Selbstverständlich gibt es Fälle, in denen kein Raum für eine vernünftige Konversation besteht, etwa weil erhebliche arbeitsrechtliche Verstöße vorliegen. Dann gilt es, vor den Arbeitsgerichten maximale Erfolge durch ein gut strukturiertes Auftreten und eine ausgefeilte Prozesstaktik zu realisieren.


Für Unternehmen ist das Arbeitsrecht keine ungefährliche Disziplin. Ein falsches Wort, eine falsche Beurteilung der Sachlage kann schnell zu erheblichen Kosten durch einen Arbeitsgerichtsprozess führen.

Es gibt Fragestellungen, die für Arbeitgeber regelmäßig aktuell werden, z.B.

  • Das Erstellen von Stellenanzeigen und das Führen von Bewerbungsgesprächen ohne mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz in Konflikt zu geraten
  • Die optimale Ausgestaltung neuer Arbeitsverträge
  • Das Erstellen von Abmahnungen oder Kündigungen oder das Schreiben eines Zeugnisses
  • Maßnahmen der offenen und heimlichen Videoüberwachung von verdächtigen Angestellten
  • Umgang mit Dauerkranken
  • Schwangerschaft in der Elternzeit
  • Der Wunsch nach Teilzeitarbeit

Unser Rat

In all diesen Bereichen sind Sie mit einem Rechtsanwalt an Ihrer Seite gut beraten!
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Zweifellos erschwert das Kündigungsschutzgesetz eine arbeitgeberseitige Kündigung. Zulässig ist sie jedoch aus personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Gründen. Gerne beraten wir Sie über die dafür notwendigen Voraussetzungen, genauso wie über die wichtigen Gründe, die eine fristlose Kündigung erlauben.
Selbst in offenbar einfach gelagerten Fällen und bei überzeugenden Argumenten, kann eine gerechtfertigte Kündigung noch scheitern, wenn man falsch vorgeht. Achten Sie darauf, dass …

  • Sie Fristen einhalten
  • Sie korrekt, fundiert und umfassend abmahnen
  • Sie den Betriebsrat ordnungsgemäß anhören

Die Beratung von Arbeitnehmern beginnt in der Regel mit Fragen zum Inhalt und zum Abschluss von Arbeitsverträgen. Darüber hinaus stehen wir Ihnen gerne zur Seite, wenn Sie Fragen zu folgenden Themen haben:

  • Probezeit
  • Versetzung, Höher- oder Herabstufung
  • Arbeitszeit, Überstunden und Mehrarbeit
  • Weihnachts- und Urlaubsgeld
  • Entlohnungsarten und Lohnzuschläge
  • Urlaub und Urlaubsentgelt
  • betriebliche Sozialleistungen
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses und Sicherung Ihrer Ansprüche auf Arbeitslosengeld.

Über das sinnvolle und richtige Vorgehen im Kündigungsfall sollten unbedingt intensive Gespräche mit Ihrem Anwalt erfolgen. Es muss in jedem Einzelfall eine Abwägung bezüglich des optimalen Vorgehens stattfinden. Nicht immer ist es besser für Sie, um Ihren Arbeitsplatz vor den Arbeitsgerichten zu kämpfen, sondern ratsamer, sich mit dem Arbeitgeber auf eine angemessene Abfindung zu einigen und so den Weg für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz frei zu machen.

Bitte unbedingt beachten:

Sie haben drei Wochen Zeit für die Entscheidung, ob Sie gegen eine Kündigung klagen wollen. Versäumen Sie diese Frist, ist ein Vorgehen meist erfolglos. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur kostenlosen Erstberatung.

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Eine Kündigung bedeutet nicht unbedingt die rechtmäßige Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Eine Kündigung ist nur aus ganz bestimmten, im Gesetz festgelegten und durch die Rechtsprechung konkretisierten Gründen zulässig. Was das im Einzelnen bedeutet, erläutert man am besten in einem persönlichen Gespräch mit einem Anwalt. Darüber hinaus gibt es viele rechtliche Hürden, an denen eine Kündigung des Arbeitgebers scheitern kann, unter anderem:

  • Liegt ein Kündigungsgrund vor?
  • Wurden Form und Frist der Kündigung gewahrt?
  • Wurde der Betriebsrat ordnungsgemäß angehört?

Daneben gibt es besonderen Kündigungsschutz wie z. B. für Schwangere, Mütter und schwerbehinderte Menschen. In manchen Fällen wird Ihnen vielleicht ein Aufhebungs- bzw. Abfindungsvertrag anstelle einer Kündigung vom Arbeitgeber angeboten. Lassen Sie sich in diesem Fall eine Bedenkzeit einräumen und legen Sie den Vertrag Ihrem Anwalt zur Prüfung vor. Solche Verträge bergen oftmals vermeidbare Nachteile – z. B. im Hinblick auf Ihr Arbeitslosengeld.